News aus dem Teilprojekt A03

Andrea Schäfer
Andrea Schäfer
Die Sozialwissenschaftlerin widmet sich in "Welten der Arbeit" vor allem der Weiterentwicklung von Indikatoren und deren Integration in das Global Welfare State Information Systems (WeSIS).

Liebe Andrea, du bist nun schon ein paar Wochen dabei – dennoch auch an dieser Stelle: Herzlich willkommen im SFB 1342! Du hast in einer schwierigen Zeit angefangen, in der die meisten im Team von zu Hause aus arbeiten müssen …

In Zeiten, in denen die meisten im Home-Office arbeiten, in ein neues Team zu wechseln ist tatsächlich eine kommunikative Herausforderung. Das Team des Projektes A03 hat mich herzlich und wertschätzend aufgenommen und mir durch regelmäßigen Austausch und viel Geduld einen gradlinigen Weg ins Team und die Arbeit geebnet.

Kannst du kurz erzählen, wie dein beruflicher Weg bislang verlaufen ist?

Mein beruflicher Weg ist kurvig und von vielen Erfahrungen, Erkenntnissen und von der Zusammenarbeit mit vielen Kolleg*innen gekennzeichnet. Neben meinem Magister-Studium der Soziologie, BWL und Anglistik an der Universität Potsdam habe ich schon früh am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in der Abteilung Sozio-ökonomisches Panel (SOEP) mit Elke Holst zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt gearbeitet. Nach meinem Abschluss wechselte ich dann ganz zum DIW, um dort zum Thema Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Erbschaften und Vermögensverteilung zusammen mit Jürgen Schupp und Martin Kohli zu arbeiten. Im Anschluss ging ich nach Bremen zur Graduate School of Social Sciences (GSSS, heute BIGSSS), dort absolvierte ich mit tollen Kolleginnen - wie Till Kathmann, Susanne Strauß und Can Aybek - das Graduiertenprogramm.

Wie ging es dann weiter?

Schon nach kurzer Zeit im Bremen wurde ich wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Geschlechterungleichheiten im Wohlfahrtsstaat von Karin Gottschall am Zentrum für Sozialpolitik (ZES heute SOCIUM). Während dieser Zeit arbeitete ich mit herausragenden Kolleginnen wie Simone Hasler, Karin Gottschall, Simone Scherger und Anna Hokema zu Themen wie vertikaler Segregation, Familienpolitiken, Geschlechterungleichheit und Erwerbsarbeit zusammen. Ich war in unterschiedlichen Projekten eingebunden, u.a. im Projekt "InGRID – Inclusive Growth Research Infrastructure Diffusion (EU/FP 7)" mit Olaf Groh-Samberg, im Projekt "Was kommt nach dem Familienlohn? Probleme und Möglichkeiten der Regulierung von Einkommensrisiken bei Normalarbeitnehmer/innen" mit Irene Dingeldey und im Projekt "Migration und transnationale Zahlungen aus der Geschlechterperspektive" mit Elke Holst und Mechthild Schrooten. Spannend war auch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen wie Heidi Gottfried, Karen A. Shire und Sylvia Walby im internationalen Netzwerk "Globalisation, Gender, and Work Transformation (GLOW)".

Wegen Sorgearbeit und der Beschränkungen durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz ging ich 2018 in die organisatorische und politische Praxis in der Zentralen Kommission für Frauenfragen (ZKFF) an der Universität Bremen. Als wissenschaftliche Referentin habe ich die ZKFF in allen Handlungsfeldern bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Aufgaben beraten und unterstützt. Zwischenzeitlich wechselte ich für kurze Zeiträume in den Wissenschaftsbetrieb, wie 2019 in die Abteilung Lebenslauf, Lebenslaufpolitiken und soziale Integration von Sonja Drobnič am SOCIUM. Seit 2019 lehre ich regelmäßig quantitative und qualitative Methoden im Bachelor Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen. Seit dem 15.01.2021 habe ich mich von meiner Stelle als Referentin der ZKFF beurlauben lassen und verstärke seither das Projekt "Welten der Arbeit".

Warum hat dich die Mitarbeit im SFB 1342 interessiert?

Mich interessiert der SFB 1342, da er über die übliche Sozialpolitikforschung an Institutionen hinausgeht. Zum einem, weil globale Entwicklungsdynamiken staatlich verantworteter Sozialpolitik über lange Zeiträume erforscht werden, zum anderen, weil sich hier die Expertise vieler Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, Kulturen und Ländern über mehrere Jahre bündelt. Hier herrscht eine aufgeschlossene Atmosphäre und die unterschiedlichen Perspektiven schaffen ein tolles, anregendes Arbeitsklima.

Du arbeitest nun seit einigen Wochen im Teilprojekt A03. Womit genau beschäftigst du dich?

Ich arbeite an der Weiterentwicklung von Indikatoren auf Grundlage normativer und rechtlicher Standards von Arbeitsverhältnissen. Teil dieser Arbeit ist es die entwickelten Indikatoren in die Datenbank WeSIS einzubinden. Zudem berate ich das Team in methodischen Fragen und beschäftige mich mit dem Zusammenhang von rechtlichen Regelungen zur Gleichstellung/Chancengleichheit und geschlechtsspezifischer Segmentation am Arbeitsmarkt.

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Teilprojekt A03: Welten der Arbeit. Normative Standards für Arbeitsverhältnisse als nationale und globale Muster sozialstaatlicher Entwicklung


Kontakt:
Andrea Schäfer
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57095
E-Mail: andrea.schaefer@uni-bremen.de

Heute präsentiert Teilprojekt A03 "Welten der Arbeit" eines seiner zentralen Ergebnisse: die funktionale Ausdifferenzierung des Arbeitsrechts. Historisch haben sich weltweit acht Idealtypen der Arbeitsregulierung entwickelt.

A03 Welten der Arbeit: Laissez-Faire vs. Universalismus

Die Entdeckung der funktionalen Differenzierung im Arbeitsrecht

Eines der zentralen Ergebnisse des Projekts A03 "Arbeitswelten" (Mückenberger/Dingeldey) ist die Erarbeitung der funktionalen Ausdifferenzierung des Arbeitsrechts. Bisher wurde die historische Entwicklung des Arbeitsrechts hinsichtlich der Stärke des Arbeitnehmerschutzes (bzw. der Kosten für die Arbeitgeber) bewertet, d.h. eindimensional. Unsere Aufgabe ist es, eine neue Perspektive anzubieten.

Die Differenzierung in die drei Funktionen "Normsetzung" (S), "Privilegierung" (P) und "Ausgleichung" (E) erlaubt es, den Zusammenhang zwischen dem Rechtsschutz der Arbeitnehmer und der Segmentierung der Arbeitsmärkte aufzuzeigen. "S" steht für schützende Arbeitsnormen in Bezug auf Arbeitszeit und Kündigungsschutz, "P" für Normen, die Selektivität von Schutz- und Betriebszugehörigkeitsregeln einführen, und "E" wird durch Normen gebildet, die Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrechte für atypische Beschäftigung betreffen.

Auf der Grundlage der 36 Indikatoren, die für unseren Index "Welten der Arbeit - SPE" verwendet werden, können wir zeigen, wie sich acht Idealtypen in der Arbeitsregulierung historisch entwickelt haben, je nach der relativen Stärke der einzelnen Funktionen. Diese reichen vom "laissez-faire"-Idealtyp (spe), bei dem jede gemessene Funktion gering ist, über den "universalistischen" Idealtyp "SpE", bei dem die normsetzenden und ausgleichenden Funktionen stark ausgeprägt sind, bis hin zum "ordre public social"-Idealtyp (SPE) mit ebenfalls starker Selektivität, wie die folgende Abbildung zeigt.

Der aktuelle (2013) Satz von Idealtypen, der auf einer eigenen Kodierung und CBR-LRI-Indikatoren (Cambridge Centre for Business Research - Labour Rights Index) basiert, mündet in der Karte auf der folgenden Seite. Sie wird für die Analyse globaler Muster, aber auch für die historische Entstehung und Differenzierung der Arbeitsregulierung verwendet. Hier werden derzeit Abbildungen und Karten für jede Funktion (und jeden Indikator) auch in historischer Hinsicht erstellt.

SPE-Typologie 2013 - Idealtypen und Verwandte ersten und zweiten Grades (Datenquellen: CBR-LRI (2017) und eigene Kodierung)

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Weitere Informationen finden Sie in unserem Arbeitspapier (Socium SFB 1342 Working Paper Series No. 5) und in unseren bevorstehenden Veröffentlichungen.

Mehr über Teilprojekt A03: Welten der Arbeit. Normative Standards für Arbeitsverhältnisse als nationale und globale Muster sozialstaatlicher Entwicklung

Haben Sie einige der vorherigen Türchen verpasst? Hier geht es zum gesamten SFB-Adventskalender 2020.


Kontakt:
PD Dr. Irene Dingeldey
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut Arbeit und Wirtschaft
Wiener Straße 9 / Ecke Celsiusstraße
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-61710
E-Mail: dingeldey@uni-bremen.de

Dr. Heiner Fechner
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57070
E-Mail: hfechner@uni-bremen.de

Jenny Hahs
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57069
E-Mail: jenny.hahs@uni-bremen.de

Prof. Dr. Ulrich Mückenberger
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Fachbereich Rechtswissenschaft
Universitätsallee, GW1
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-66218
E-Mail: mueckenb@uni-bremen.de

Ausbildungszentrum des Sarobidy-Vereins in Antsirabe (Madagaskar), 2017. © Copyright ILO / [Crozet M.]
Ausbildungszentrum des Sarobidy-Vereins in Antsirabe (Madagaskar), 2017. © Copyright ILO / [Crozet M.]
Wie man international die Kinderarbeit abschaffen kann

Jenny Hahs und Fabian Besche bieten im Rahmen der Kinderuniversität 2020 der Universität Bremen am 31.03.2020 von 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr ein Planspiel für Kinder im Alter von 10 -12 Jahren zum Thema Kinderarbeit und das Recht auf Bildung an.

Die Kinder bekommen einen Einblick in die heutigen Formen von Kinderarbeit, ihre Verbreitung und ihre Geschichte im Spannungsverhältnis zur Einführung der Schulpflicht und dem Recht auf Bildung. Sie bilden mit anderen Teams und werden zu Vertreter*innen ihres Landes, die bei einer Simulation der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Abschaffung der Kinderarbeit die Interessen ihres Landes vertreten. Am konkreten Beispiel bekommen sie so auch einen ersten Eindruck wie internationale Politik gemacht wird.

Noch gibt es ein paar freie Plätze und Teilnahmetickets können bei Interesse gebucht werden auf der Seite der Kinderuni der Universität Bremen.


Kontakt:
Fabian Besche
Jenny Hahs
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57069
E-Mail: jenny.hahs@uni-bremen.de

SFB-Mitglied Ulrich Mückenberger hat auf einer Gedenkveranstaltung in Brüssel die Rechtsgelehrte Éliane Vogel-Polsky gewürdigt. Mückenberger war als Vertreter des europäischen Arbeitsrechts eingeladen.

Ulrich Mückenberger hat am 19. Februar 2020 in Brüssel auf der Gedenkveranstaltung für die große europäische Rechtsgelehrte Éliane Vogel-Polsky gesprochen. Geboren 1926 und gestorben 2015, gehörte Vogel-Polsky zu den Größen des europäischen Arbeitsrechts. Sie war Professorin, Anwältin, Menschenrechtskämpferin, Feminstin und leidenschaftliche Europäerin. Ulrich Mückenberger erarbeitete und veröffentlichte mit ihr u.a. die Schrift "Manifesto Social Europe" (2001).

Die Université Libre de Bruxelles veranstaltete zu ihren Ehren ein Kolloquium mit Freund/inn/en und Mitstreiter/inne/n von Éliane Vogel-Polsky. Mückenberger war als Vertreter des europäischen Arbeitsrechts eingeladen.

Mehr zu der Veransaltung auf den Seiten der Université Libre de Bruxelles.


Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Mückenberger
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Fachbereich Rechtswissenschaft
Universitätsallee, GW1
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-66218
E-Mail: mueckenb@uni-bremen.de

Dr. Irene Dingeldey mit Studierenden beim Auswärtigen Amt
Dr. Irene Dingeldey mit Studierenden beim Auswärtigen Amt
Mit Unterstützung des SFB 1342 waren Irene Dingeldey und Master-Studierende für drei Tage in Berlin, wo sie an Workshops mit der ILO und dem Auswärtigen Amt teilnahmen.

Zusammen mit Studierenden aus dem Kurs "Collective and Indivdiual Labour Rights" aus dem Master-Studiengang Social Policy ist SFB-Mitglied Irene Dingeldey zum Auswärtigen Amt und zur ILO-Niederlassung in Berlin gereist. Vom 15.-17. Januar haben sie dort an Workshops teilgenommen.

Dabei ging es vor allem um den Austausch zwischen PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen, Anwendung von Theorie und empirischen Erkenntnissen auf die Praxis, die Demonstration des Normsetzungs- und Umsetzungsprozesses am Beispiel Deutschlands.


Kontakt:
PD Dr. Irene Dingeldey
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut Arbeit und Wirtschaft
Wiener Straße 9 / Ecke Celsiusstraße
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-61710
E-Mail: dingeldey@uni-bremen.de

The New School in New York City.
The New School in New York City.
Heiner Fechner, Jean-Yves Gerlitz und Jenny Hahs präsentierten drei Paper auf der Jahreskonferenz der Society for the Advancement of Socio-Economics, die Ende Juni in New York stattfand.

Unser Teilprojekt A03 konnte bei der 31. Jahreskonferenz der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE), die an der New School in New York City stattfand, gleich drei Vorträge unterbringen:


Heiner Fechner, Jean-Yves Gerlitz und Jenny Hahs bekamen jeweils sehr gutes Feedback auf ihre Vorträge, wie Hahs berichtet. Bemerkenswert war aus ihrer Sicht auch die "inspirierende, wenngleich sicher nicht ganz unumstrittene Keynote" von Marie-Laure Salles-Djelic (Sciences Po, Paris) - "Prometheus to Dionysus: Can We Re-Enchant the Future?", in der sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu mehr Aktivismus aufrief mit den Worten: "We cannot only keep reading the world and lament ist state, we have to take an active part in changing too!"


Kontakt:
Dr. Heiner Fechner
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57070
E-Mail: hfechner@uni-bremen.de

Jean-Yves Gerlitz
Jenny Hahs
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57069
E-Mail: jenny.hahs@uni-bremen.de

Irene Dingeldey und Jean-Yves Gerlitz in Genf.
Irene Dingeldey und Jean-Yves Gerlitz in Genf.
Mitglieder des Teilprojektes A03 diskutierten ihr Forschungsvorhaben zur Regulierung von Arbeitsstandards und deren Segmentationswirkung mit Expertinnen und Experten der Internationalen Arbeitsorganisation.

Vertreten durch Dr. Heiner Fechner, Jean-Yves Gerlitz, Jenny Hahs und PD Dr. Irene Dingeldey war das Teilprojekt A03 vom 3. bis 7. Dezember zu einem Forschungsbesuch bei der International Labour Organisation (ILO) in Genf. Die internationale Arbeitsorganisation versucht u.a. Mindeststandards der Arbeitsregulierung und des Arbeitsschutzes in allen Ländern der Welt umzusetzen. Um dies zu unterstützen, erhebt und sammelt die ILO entsprechende Daten weltweit und treibt vielfältige Studien und Forschungsaufgaben rund um das Thema Arbeit voran. Die ILO ist damit eine wichtige Partnerorganisation des SFB 1342 und insbesondere des Teilprojektes A03 "Welten der Arbeit".

Das Forschungsvorhaben des Teilprojektes zur Regulierung von Arbeitsstandards und deren Segmentationswirkung wurde mit den Expertinnen und Experten aus der ILO-eigenen Forschungsabteilung (RESEARCH), dem International Labour Standards Department (NORMES), dem Labour Law and Reform Department (LABOUR LAW) und dem Statistics Department (STATISTICS) diskutiert. Dabei stießen sowohl die Annahmen zur Segmentationswirkung von rechtlichen Normen als auch die geplante Analyse des Einflusses von Kolonialismusbeziehungen auf die Entwicklung von spezifischen Regulierungsmustern auf großes Interesse. Auch der segmentationswirksame Einfluss von ILO-eigenen Instrumenten wurde reflektiert. Die Verwendung von Leximetrics als Methode zur Analyse von Arbeitsregulierungen wurde dabei sowohl unterstützend als auch kritisch kommentiert.

Von Seiten der ILO wurden Möglichkeiten zur Kooperation sowohl in methodischer als auch inhaltlicher Hinsicht angeboten. Ganz wichtig: Auch der Datenaustausch mit dem Projekt bzw. der vom SFB 1342 geplanten Datenbank „WeSIS“ wird begrüßt. Geplant ist, den Austausch mit den verschiedenen Departments sowie der Forschungsabteilung zukünftig zu vertiefen.

Ein erstes Datum wird dabei die Feier zum 100. Geburtstag der ILO im Juni 2019 sein. An dem großen Symposium „Globalization and Social Justice: A Century of ILO Action, 1919 – 2019“ , das an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne in Paris stattfindet, ist das Teilprojekt A03 mit einem Beitrag von Prof. Dr. Ulrich Mückenberger vertreten.


Kontakt:
PD Dr. Irene Dingeldey
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut Arbeit und Wirtschaft
Wiener Straße 9 / Ecke Celsiusstraße
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-61710
E-Mail: dingeldey@uni-bremen.de

Prof. Dr. Ulrich Mückenberger
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Fachbereich Rechtswissenschaft
Universitätsallee, GW1
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-66218
E-Mail: mueckenb@uni-bremen.de