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Das Team des Teilprojekts B12
Das Team des Teilprojekts B12
Das Team untersucht an den Standorten Bremen und Bielefeld das Wirken Internationaler Organisationen während der Covid-19-Pandemie. In Bremen berichteten die Mitglieder von ersten Rechercheergebnissen und diskutierten Analysemethodiken.

Das Teilprojekt B12 Krisenmanagement in der Covid-19-Pandemie durch Internationale Organisationen wird von Alexandra Kaasch (Universität Bielefeld), Monika Ewa Kaminska und Kerstin Martens (beide Universität Bremen) geleitet. Seit dem 1. Juni sind alle Stellen (zwei halbe Postdoc- und zwei PhD-Stellen) besetzt, so dass das Team nun erstmals komplett zu einem persönlichen Arbeitstreffen zusammenkommen konnte. Dabei ging es zunächst um eine Bestandsaufnahme bisheriger Recherchen zu der Frage: Welchen Fokus setzen die relevanten IOs in den Bereichen Gesundheit, Arbeitsmarkt und soziale Sicherung? Außerdem hat das Team erste konzeptionelle Überlegungen angestellt, wie Leistungsumfang und Inklusivität im Zusammenhang mit dem Einfluss Internationaler Organisationen operationalisiert und messbar gemacht werden soll. 

Das Team von B12 trifft sich üblicherweise 14-tägig in Videokonferenzen. Das nächste persönliche Treffen ist für September in Bielefeld geplant.

Welche Sozialpolitiken verfolgten Ost- und Westeuropa im Kalten Krieg? Welchen Einfluss hatte die Systemkonkurrenz? Wie verlief die Transformationsphase ab 1989? Diesen Fragen widmete sich die 4. Hermann-Weber-Konferenz in Berlin.

Für den Westen stellte der kommunistische Sozialstaat eine zentrale Herausforderung im Wettbewerb der Systeme dar. Im Wettbewerb der Systeme sollte auch die sozialpolitische Überlegenheit demonstriert werden. Das Ende des Kalten Krieges und der Wegfall des Legitimationsdrucks gegenüber dem jeweils anderen System wiederum waren Gründe für die Sozialstaatsreformen in den 1990er- und 2000er-Jahren in Ost und West, die auf der Konferenz ebenfalls diskutiert wurden.

Vom SFB 1342 nahmen sechs Wissenschaftler:innen teil:

  • Herbert Obinger erläuterte die Grundlagen des Verhältnisses von Kaltem Krieg, Kommunismus und Sozialpolitik
  • Carina Schmitt und Maria Ignatova-Pfarr hielten einen Vortrag über die Rentenpolitik Bulgariens während des Kalten Krieges
  • Delia González des Reufels hielt einen Vortrag zu der Sozialpolitik der letzten chilenischen Militärdiktatur im Kalten Krieg
  • Cornalius Torp hielt einen  Vortrag zur Rentenpolitik in Ost- und Westdeutschland im Kalten Krieg
  • Lukas Grawe hielt einen Vortrag zur Legitimation pronatalistischer Familienpolitik in der DDR.


Die 4. Hermann-Weber-Konferenz fand vom 8. Bis 10. Juni 2022 in Berlin statt. Veranstalter waren die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Nachwuchsgruppe „Der ‚aktivierende Sozialstaat‘ – eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte deutscher Sozialpolitik, 1979–2017“ am SOCIUM der Universität Bremen und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung. Gefördert wurde die Konferenz durch die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung.


Kontakt:
Prof. Dr. Delia González de Reufels
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Geschichtswissenschaft / FB 08
Universitäts-Boulevard 13
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-67200
E-Mail: dgr@uni-bremen.de

Dr. Lukas Grawe
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58642
E-Mail: grawe@uni-bremen.de

Maria Ignatova-Pfarr
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57057
E-Mail: ignatova@uni-bremen.de

Prof. Dr. Herbert Obinger
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58567
E-Mail: herbert.obinger@uni-bremen.de

Prof. Dr. Carina Schmitt
Feldkirchenstraße 21
96045 Bamberg
Tel.: 0951-863 2734
E-Mail: carina.schmitt@uni-bamberg.de

Prof. Dr. Cornelius Torp
Zu den Aufgaben gehören Daten- und Literaturrecherche sowie die Klassifizierung, Annotation und Codierung von Dokumenten. Die Arbeitszeit beträgt bis zu 37 Stunden pro Monat.

An der Universität Bremen sind im Sonderforschungsbereich 1342 im Projekt "Globale Entwicklungen in Gesundheitssystemen" folgende Stellen zu besetzen:

Studentische Hilfskräfte mit bis zu 37 Std./Monat

Eintrittstermin: zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Stelle ist befristet, eine längerfristige Anstellung wird jedoch angestrebt.

Das Projekt ist Teil des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereichs 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" und wird von Prof. Dr. Heinz Rothgang, Prof. Dr. Sebastian Haunss und Dr. Lorraine Frisina Doetter geleitet.

Ziel des Projekts ist es, die historische Entwicklung der Inklusivität und des Leistungsumfangs von Gesundheitssystemen weltweit abzubilden. Dazu entwickeln wir ein KI-gestütztes System, das die Klassifikation und Annotation eines großen Dokumentenkorpus ermöglicht.

Aufgaben

  • Datenbank- und Literaturrecherche
  • Unterstützung bei der systematischen Klassifizierung von Dokumenten
  • Unterstützung bei der Annotation / Kodierung von Dokumenten
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben


Anforderungen

  • Immatrikulation in einer deutschen Universität
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse
  • Erfahrung in der Literaturrecherche
  • Selbstständige, zuverlässige und organisierte Arbeitsweise
  • Interesse an Sozialpolitik, Gesundheitspolitik und/oder gesundheitlicher Ungleichheit


Wünschenswert

  • Erfahrung mit Literaturverwaltungssoftware, insbesondere Zotero
  • Erfahrung in der Annotation / Kodierung von Textdokumenten
  • Französischkenntnisse sind besonders wünschenswert
  • Interesse an der Verarbeitung natürlicher Sprache und der Anwendung von künstlicher Intelligenz

 
Frist für die Bewerbung: Fortlaufend, bis die Stellen besetzt sind.

Bewerbungen mit Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben richten Sie bitte an Gabriela de Carvalho (E-Mail: decarvalho@uni-bremen.de).


Kontakt:
Dr. Gabriela de Carvalho
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57078
E-Mail: decarvalho@uni-bremen.de

Migyeong Yun
Migyeong Yun
Migyeong arbeitet seit Kurzem im Teilprojekt A07. Sie wird untersuchen, warum Südkorea und Taiwan in der Langzeitpflegepolitik durchaus unterschiedliche Wege eingeschlagen haben.

Du arbeitest seit Anfang April im SFB 1342. Hast du dich in Bremen gut eingelebt?

Ich mag diese ruhige Stadt. Vor allem bin ich froh, dass ich so freundliche Menschen kennengelernt habe. Sie haben mir bei vielen Dingen geholfen, z. B. bei der Zimmersuche und der Anmeldung im Bürgeramt. Dadurch habe ich mich bis jetzt gut in Bremen eingelebt.

Was hast du vorher gemacht?

Ich habe in Seoul einen Bachelor- und einen Master-Abschluss in Soziologie gemacht. Mein Masterstudium hatte den Schwerpunkt Sozialpolitik, und in meiner Masterarbeit habe ich die Entwicklung der Pflegeversicherung in Korea untersucht. Da ich schon seit meiner Schulzeit Expertin für Sozialpolitik für ältere Menschen sein wollte, war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.

Was hat dich motiviert, dich beim SFB in Bremen zu bewerben?

Für meine Masterarbeit habe ich Policy Diffusion als theoretische Grundlage verwendet. Bei meiner Literaturrecherche fand ich heraus, dass der SFB eine der führenden Gruppen in der Diffusionsforschung ist. Auch mein koreanischer Professor, der an der Universität Bremen studiert hatte, empfahl mir ans SOCIUM zu gehen. Nachdem ich mir die Homepage des SFB und die laufenden Forschungsarbeiten angesehen hatte, dachte ich, dass es gut zu mir passt. 

Du arbeitest jetzt in Teilprojekt A07, das sich Langzeitpflegepolitik beschäftigt. Warum möchtest dich gerade in diesem Sozialpolitikfeld spezialisieren?

Ich interessiere mich schon länger für die Wohlfahrt älterer Menschen und damit zusammenhängende Sozialpolitik, weil Altersarmut in Korea ein ernstes Problem ist. Ursprünglich wollte ich Einkommenssicherung im Alter untersuchen. Als ich mehr über die 2007 eingeführte Pflegeversicherung erfuhr, begann ich mich auch für die Langzeitpflege zu interessieren. Nicht nur Renten und andere Transferleistungen, sondern auch die Pflegedienstleistungen sind wesentliche Bausteine für den Erhalt der Würde im Alter. Deshalb habe ich in meiner Masterarbeit die Entwicklung der Pflegeversicherung in Südkorea untersucht und möchte mich auch weiter mit der Langzeitpflege beschäftigen.

Was sind deine Pläne für deine Doktorarbeit?

Ich möchte die unterschiedlichen Entwicklungen der Langzeitpflegesysteme in Korea und Taiwan untersuchen. Während Südkorea 2007 eine Pflegeversicherung eingeführt hat, hat die taiwanesische Regierung den Plan für ein ähnliches System kurz vor der Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes wieder verworfen. Ich möchte untersuchen, ob Policy Learning in den beiden Fällen eine Rolle gespielt hat und wenn ja, warum Policy Learning zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen geführt hat.


Kontakt:
Migyeong Yun
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58637
E-Mail: migyeong@uni-bremen.de

Heiner Salomon
Heiner Salomon
Heiner promoviert in Teilprojekt A02 und wird dort vor allem an einer Fallstudie zu Sozialversicherungen in Bangladesch arbeiten. Zuvor hat er in London am ODI zu Armut und sozialer Sicherung geforscht.

Du hast nicht den klassischen Weg eingeschlagen, die Doktorarbeit direkt an das Studium anzuschließen, sondern du hast viele Jahre in der „Praxis“ gearbeitet. Was waren da deine Stationen?

Ich hatte schon immer mit dem Gedanken gespielt, irgendwann meinen Doktor zu machen. Meine Professoren hatten mir aber empfohlen, erst einmal Arbeitserfahrung zu sammeln. Das habe ich dann gemacht. Angefangen habe ich bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit einem Praktikum, dann habe ich als Gutachter für die GIZ und das ODI in London gearbeitet. Anschließend habe ich das Trainee-Programm der GIZ durchlaufen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, die Arbeit der GIZ im Ausland zu erleben: Ich hatte eine Stelle in Bangladesch, bei der es darum ging, bei dem Aufbau einer betrieblichen Krankenversicherung im Textilsektor zu helfen. Anschließend war ich drei Monate bei der Weltbank und drei Monate beim BMZ in Berlin. Danach bin ich zurück nach Bangladesch, wo ich einige Zeit als Gutachter gearbeitet habe. Bei Development Pathways in London habe ich dann im Bereich der globalen sozialen Sicherung eine feste Stelle bekommen. Ich habe dort vor allem quantitative Analysen zur universellen Grundsicherung in Ländern des Globalen Südens erstellt. Zuletzt war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am ODI. Dort habe ich an den Themen Armut und soziale Sicherung geforscht.

Hattest du am ODI einen regionalen Fokus, wie damals bei der GIZ mit Südasien?

Nein, die Projekte waren über die gesamte Welt verteilt. Ich wollte aber sehr gern wieder zu Südasien arbeiten. Deshalb war die die Stelle im SFB auch so reizvoll, da es in meinem Teilbereich einen Fokus auf Bangladesch gibt. Ich halte es für sinnvoll, sich ein besseres Verständnis von einem Land und einer Region zu erarbeiten, wenn man im globalen Kontext arbeitet. Für regionale und politisch relevante Expertise ist es wichtig, den gesellschaftlichen Kontext, politische Strukturen sowie wichtige geschichtliche Ereignisse gut zu kennen. Das ist besonders wichtig in der Sozialpolitik: Alles, was mit Sozialpolitik zu tun hat, ist hochpolitisch, denn es geht um Verteilungsfragen und große Summen. Daher scheint mir ein gewisses Verständnis der lokalen politischen Verhältnisse umso wichtiger zu sein.

Warum bist gerade jetzt den Schritt zurück an die Universität gegangen?

Am ODI konnte ich testen, ob mir das wissenschaftliche Arbeiten gefällt – was der Fall war. Zum anderen hat die Pandemie sicher ihren Anteil an der Entscheidung: Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken und in der Homeoffice-Phase habe ich gemerkt, dass es mir weniger schwer fällt, als ich gedacht hatte, lange Zeit alleine an einem Projekt zu arbeite. Und da die Doktorarbeit schon länger eine Option war, war der Punkt erreicht: Entweder jetzt, oder ich mache es gar nicht mehr.

Warum hast du dich für Bremen entschieden?

Ich wollte an einem Institut promovieren, wo viele andere an ähnlichen Fragen arbeiten, weil ich den Austausch suche, das macht die Forschung spannender und motivierender. Und das findet man in meinem Bereich an nicht vielen Orten. In Bremen sind die Bedingungen für PhD-Student:innen in einer Stelle wie meiner aber vergleichsweise sehr gut. Dazu kommt die BIGSSS, die für eine gewisse Struktur und den institutionellen Austausch zwischen den Doktorand:innen sorgt und an der man Kurse belegen kann. Vor allem aber verbindet meine Stelle (fast) alles, was mich am meisten interessiert – Mikroökonomie, soziale Sicherung, Bangladesch. Das ist wirklich eine tolle Kombination.

Teilprojekt A02 untersucht drei Sozialpolitikfelder und macht zudem noch eine Fallstudie. Wo wird dein Arbeitsschwerpunkt liegen?

Noch ist die Aufgabenverteilung nicht in Stein gemeißelt, aber es sieht so aus, dass ich die Fallstudie in Bangladesch vorbereiten und durchführen werde. Gemeinsam mit den Kolleg:innen in Bangladesch werden wir zunächst die Intervention vorzubereiten: Wie genau soll sie aussehen und wie können wir deren Auswirkungen messen? Ich werde die Datenerhebung vorbereiten, durchführen und die Daten anschließend zusammen mit dem Team auswerten.

Was noch dazu kommt, werden wir sehen. Arbeitsunfallversicherung ist ein weiteres Thema des Projekts, zu dem ich in Bangladesch auch schon gearbeitet habe.  Als ich vor Ort war, war das eine neue Diskussion unter den internationalen Partnern. Unter anderem hatte die GIZ in Bangladesch ein Projekt dazu aufgesetzt.

War das im Zuge des großen Unfalls in der Textilfabrik in Rana Plaza 2013?

Genau. Arbeitsunfallversicherungen sind in vielen Ländern die ersten Sozialschutzprogramme, die eingeführt wurden. Sie sind recht einfach umzusetzen und auch im Interesse der Arbeitgeber:innen. Zudem muss der Staat gar nicht viel investieren. Das macht sie in vielen Fällen zum Prototyp der Sozialschutzprogramme. Arbeitsunfallversicherungen dienen dann als Vehikel, um darauf weitere Programme aufzubauen. Daher ist das auch ein sehr spannendes Thema.

Hast du schon ein Thema für deine Doktorarbeit im Kopf?

Ja, aber ich muss es noch etwas anpassen, um es in die Projektarbeit zu integrieren. Die Grundidee ist folgende: Wie hängen die Präferenzen der Bevölkerung im Globalen Süden mit der Neueinführung von sozialpolitischen Programmen zusammen? Auf internationaler Ebene wird viel darüber diskutiert, wieviel Targeting im Bereich Sozialpolitik stattfinden soll, wie universell Programme sein sollen. Meist sind die Diskussionen sehr theoretisch. Was dabei – aus meiner Sicht – zu wenig beachtet wird, sind die Präferenzen der Menschen in den Ländern, in denen die Programme eingeführt wurden oder eingeführt werden sollen. Nutzen möchte ich dazu die World Value Survey, die zwei Fragen zu Umverteilung beinhaltet.

Gehst du nach dem Abschluss deiner Doktorarbeit zurück in die Praxis oder bleibst du in der Wissenschaft?

Das weiß ich heute noch nicht. In die Praxis gehen - im Sinne von „Policy Making“ in einem Ministerium oder in der GIZ - vermutlich eher nicht. Aber mir ist die Organisation sowieso nicht so wichtig. Ich würde mich lieber als Bindeglied zwischen Politik und Wissenschaft sehen, da ich an beiden Bereichen sehr interessiert bin und es zwischen beiden Feldern oft Reibungsverluste gibt. Es fehlt an Leuten, die die Wissenschaft zur Politik zu bringen und umgekehrt. Ob ich diese Rolle in der Wissenschaft übernehme oder in der Politik, das wird sich zeigen.


Kontakt:
Heiner Salomon
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58649
E-Mail: heiner.salomon@uni-bremen.de

In "Causal Mechanisms in the Global Development of Social Policies" präsentieren Johanna Kuhlmann und Frank Nullmeier einen neuartigen, modularen Ansatz zur Erklärung sozialpolitischer Entwicklungen.

Causal Mechanisms in the Global Development of Social Policies, herausgegeben von Johanna Kuhlmann und Frank Nullmeier, ist der achte Band der Serie Global Dynamics of Social Policy. Die Serie wird vom SFB 1342 finanziert und Lorraine Frisina Doetter, Delia González de Reufels, Kerstin Martens und Marianne Sandvad Ulriksen herausgegeben.

Der neue Band zu kausalen Mechanismen fasst wesentliche Ergebnisse des Projektbereichs B aus der ersten Förderphase des SFB 1342 zusammen: Neun Teilprojekte haben von 2018 bis 2021 in Fallstudien und qualitativen Analysen das Zusammenspiel von internationalen Verflechtungen mit lokalen Bedingungen und die daraus resultierenden sozialpolitischen Entwicklungsdynamiken in Ländern, Ländergruppen und Großregionen untersucht.

Dabei hat der Projektbereich B das Konzept der kausalen Mechanismen entwickelt, das Erklärungen sozialpolitischer Entwicklungen ermöglicht, welche die etablierten Ansätze der Forschung ergänzen, vertiefen und in einigen Fällen sogar korrigieren können.

Mechanismen und "process tracing" sind in der Politikwissenschaft nicht neu. Kuhlmann und Nullmeier stellen jedoch einen modularen Ansatz für Kausalmechanismen vor, der 1) elementare Kausalmechanismen auf der Ebene individueller und kollektiver Akteure mit 2) komplexen Kausalmechanismen kombiniert, die aus einer Abfolge von Aktivitäten bestehen, die wiederum durch elementare Kausalmechanismen erklärt werden können.

"Durch die Unterscheidung zwischen elementaren und komplexen Kausalmechanismen lassen sich Politikprozesse in einzelne Schritte und Sequenzen zerlegen, die dadurch genauer analysiert werden können", schreiben Kuhlmann und Nullmeier im Einleitungskapitel ihres Buches.

Durch die Kombination von Prozess- und Akteursorientierung sowie Modularisierung eröffnet das Konzept der kausalen Mechanismen neue Perspektiven für das gesamte Feld der Sozialpolitikforschung, sowohl in der makro-quantitativen, vergleichenden Sozialpolitikforschung als auch in der fallstudienzentrierten Arbeit zu einzelnen Ländern oder sozialpolitischen Programmen.

Die einzelnen Kapitel des Sammelbandes analysieren die Sozialpolitik in sehr unterschiedlichen Ländern rund um den Globus sowohl in einzelnen als auch in vergleichenden Fallstudien. Der Band ist in vier Teile gegliedert, die sich mit der Sozialpolitik in Asien, Afrika, Europa und Lateinamerika befassen. Darüber hinaus behandeln die Kapitel verschiedene Bereiche der Sozialpolitik, u.a. Altersvorsorge, Gesundheit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfälle, Langzeitpflege und Sozialhilfe.

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Causal Mechanisms in the Global Development of Social Policies ist Teil der Serie Global Dynamics of Social Policy, die im Open-Access-Modell bei Palgrave Macmillan erscheint. Alle Bände stehen kostenlos zum Download zur Verfügung.


Kontakt:
Dr. Johanna Kuhlmann
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58574
E-Mail: johanna.kuhlmann@uni-bremen.de

Prof. Dr. Frank Nullmeier
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58576
E-Mail: frank.nullmeier@uni-bremen.de

Sooahn Meier
Sooahn Meier
Sooahn arbeitet seit gut zwei Wochen in Teilprojekt B12. Im Interview erzählt sie, wie sie von Seoul über Berlin nach Bremen gekommen ist und was sie sich für ihre Doktorarbeit vorgenommen hat.

Liebe Sooahn, du bist seit knapp zwei Wochen in Bremen, herzlich willkommen beim SFB 1342! Wo warst du die Jahre zuvor und was hast du in der Zeit gemacht?

Ich habe in Seoul meinen Bachelor gemacht in Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Nordkoreanistik. Anschließend habe ich in Berlin International Relations studiert in einem gemeinsamen Masters-Programm der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Universität Potsdam. Das war sehr cool, drei Universitäten auf einmal! Dadurch habe ich sehr viele verschiedene Menschen kennengelernt und viel über die verschiedenen Strukturen der Unis gelernt.

War das Programm auf ein oder zwei Jahre angelegt?

Zwei Jahre. Die Hälfte der Credit Points musste man auf Englisch sammeln, die anderen in beliebigen anderen Sprachen. Dadurch war das Programm sehr international mit vielen Studierenden aus verschiedenen Ländern.

Warum hast du dich damals für ein Master-Programm in Deutschland entschieden?

Während meines Bachelor-Studiums in Seoul habe ich drei Auslandssemester in Deutschland gemacht: in Trier, in Chemnitz und in Berlin. Berlin hat mir am meisten gefallen. Ich wusste nach meinem Bachelor noch nicht genau, ob ich weiterstudieren sollte. Also habe ich ein Praktikum beim südkoreanischen Generalkonsulat in Frankfurt a.M. gemacht und anschließend ein Jahr als konsularische Assistentin der Abteilung Political Affairs gearbeitet. Nach diesen eineinhalb Jahren dachte ich: Jetzt bin ich bereit, weiter zu studieren, und bin nach Berlin gezogen.

Bremen ist eine schöne Stadt mit hoher Lebensqualität, aber von Berlin ziehen nicht viele hierher. Was gab für dich den Ausschlag?

Ich war auf der Suche nach Papern zum Thema Covid-19 und Internationalen Organisationen und bin dabei auf Kerstin Martens gestoßen, deren Namen ich noch aus meinem Bachelorstudium kannte. So bin ich auf die Seiten der Uni Bremen gekommen und habe gesehen, dass Kerstin und ihre Kolleginnen neue Mitarbeiter:innen suchen. Ende Februar habe ich mich dann beworben. Das Bewerbungsgespräch war wirklich sehr gut, und schon am selben Nachmittag habe ich die Zusage bekommen! Aber ich war nicht sicher, ob ich ganz allein von Berlin nach Bremen umziehen möchte, denn ich habe mir in den Jahren meine persönliche Infrastruktur aufgebaut mit Freunden, Familie und so weiter. Ich wusste auch nicht, ob eine Doktorarbeit tatsächlich das Richtige für mich ist. Aber dann hat mich Kerstin angerufen, und wir haben über ein Stunde lang über das Projekt und die Kolleg:innen gesprochen. Danach war ich mir sicher: In dieser Konstellation kann ich meine "PhD-Journey" antreten.

Hast du dich schon immer für Internationale Organisationen interessiert?

Ja, schon seit meinem Bachelorstudium, in dem ich ja auch Nordkoreanistik studiert habe. Als Südkoreanerin habe ich überhaupt keinen Zugang zu Original-Daten oder Medienberichten aus Nordkorea. Als Nicht-Südkoreanerin ist das ganz anders: Mit einer deutschen IP-Adresse kann ich z.B. nordkoreanische Websites anschauen. Von Südkorea aus geht das nicht. Jeglicher Austausch mit Nordkorea, den man vor oder nach der Interaktion bei der südkoreanischen Behörde nicht klärt, ist für Südkoreaner:innen illegal. Eine Möglichkeit der Annäherung an Nordkorea ist der Umweg über Internationale Organisationen. Daher bin ich seit Beginn meines Studiums sehr interessiert an IOs wie dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, denn der hat viel mit Nordkorea zu tun.

Euer Projekt untersucht, wie Internationale Organisationen die Covid-19-Politik von Nationalstaaten beeinflusst haben, und hat mehrere Segmente: Ihr forscht zu globalen IOS, regionalen IOs und macht Länderfallstudien. In welchem Segment wirst du arbeiten?

Ich werde – das ist mein aktueller Stand nach zwei Wochen in Bremen – für die OECD als globale IO zuständig sein und ASEAN als regionale Organisation. Und als Fallstudie werde ich zu Thailand arbeiten, weil es natürlich einen direkten ASEAN-Bezug gibt.

Hast du schon ein Thema für deine Doktorarbeit im Kopf?

Ich lese gerade sehr viel, um meine Idee noch zu konkretisieren. Ich möchte in meiner Doktorarbeit nicht nur die Empfehlungen der IOs untersuchen, sondern auch, wie die Länder darauf reagieren oder auch die Arbeit der IOs z.B. durch Feedback oder Best Practice beeinflussen. Ich möchte also die Top-down- durch die Bottom-up-Perspektive ergänzen. Außerdem interessiere ich mich für digitale Technologie, darüber hab ich auch meine Masterarbeit geschrieben. Es ging darum, wie digitale Technologie die Stabilität autoritärer Regimen beeinflusst. In der Pandemiepolitik spielen digitale Technologien bekanntlich eine große Rolle, z.B. durch digitale Impfpässe, Homeoffice, Tracing-Apps. Die digitalen Technologien haben viele positive Wirkungen, aber auch negative. Beispielsweise wurden viele soziale Gruppen beim Einsatz digitaler Technologien teilweise ignoriert oder marginalisiert, z.B. ältere Menschen oder solche ohne Zugang zu technischen Geräten. Solche Prozesse möchte ich mir in meiner Arbeit anschauen.

Und hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem PhD?

Ich möchte die kommenden dreieinhalb Jahre nutzen, darüber nachzudenken. Aber ich möchte gern weiter wissenschaftlich arbeiten.


Kontakt:
Sooahn Meier
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
E-Mail: someier@uni-bremen.de

Dr. Simon Gerards Iglesias
Dr. Simon Gerards Iglesias
Der Historiker hat in seiner Arbeit die Sozialpolitik Argentiniens in den Jahren 1919 bis 1943, das Wirken relevanter Akteure und den Einfluss der ILO untersucht.

Simon Gerards Iglesias hat in dem Ende 2021 abgeschlossenen Teilprojekt Herausbildung, Aus- und Umbau des Sozialstaats im Cono Sur im Austausch mit (Süd-)Europa (1850-1990) promoviert, das von Delia González de Reufels geleitet wurde. Seine Doktorarbeit trägt den Titel "Argentine Social Policy and the International Labour Organization, 1919-1943. Conflicts, Debates, and Cooperation".

Darin hat Gerards Iglesias die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit identifiziert und in seiner Archivarbeit rekonstruiert, welche internationalen Einflüsse deren Entscheidungen beeinflusst haben. Dabei kommt der Internationalen Arbeitsorganisation eine herausragende Stellung zu, die in Buenos Aires ihre südamerikanische Zweigstelle eröffnete, was den ohnehin regen Austausch mit argentinischen Akteuren intensivierte. "Die ILO wirkte als Plattform und Scharnier der Wissensgenerierung in der [argentinischen] Sozialpolitik", sagt Gerards Iglesias. Große vergleichende Studien, umfangreiche Archive und Bibliotheken waren dabei wichtige Faktoren.

Die ILO hatte aber nur mittelbaren Einfluss auf die Gestaltung der argentinischen Sozialpolitik: "[In Argnetinien] wurden Konventionen erst sehr spät ratifiziert und nur in gewissen Bereichen umgesetzt“, sagt Gerards Iglesias. „Es gab ein cherry picking von Konventionen für die Bereiche, wo es bereits sehr ausgefeilte Gesetze gab. Dadurch wirkten sich die Konventionen meist weder positiv noch negativ auf die argentinische Gesetzgebung aus."

Simon Gerards Iglesias war seit 2019 Mitglied im SFB 1342. Nun wechselt er zum Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.


Kontakt:
Simon Gerards Iglesias
Dr. Helen Seitzer
Dr. Helen Seitzer
Mithilfe dieser Anschubfinanzierung wird Seitzer ein automatisiertes Textanalyseverfahren entwickeln, um Dokumente internationaler Organisationen auszuwerten.

Helen Seitzer wird vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Dezember 2022 mit dem Seed Grant des Data Science Center (DSC) der Universität Bremen gefördert. Mit der Anschubfinanzierung wird ihr Forschungsprojekt "The origins of expertise: Where does IO-knowledge originate from?" unterstützt, in dem Seitzer die Herkunft der Expertise von bildungsbezogenen internationalen Organisationen untersucht. Für diese Arbeit müssen Hunderte bis Tausende Textdokumente ausgewertet werden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, entwickelt Seitzer ein automatisiertes Textanalyseverfahren, um aus PDF-Dateien Informationen zu Bibliographien und Zitationen zu extrahieren. Seitzer wird dieses Verfahren zunächst am Beispiel der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) anwenden, im Anschluss soll es aber auch auf andere Organisationen übertragbar sein und so auch Vergleiche ermöglichen.

Inhaltlich geht es Seitzer bei ihrer Arbeit darum, den bisher allgemein anerkannten Expertenstatus internationaler Organisationen im Bereich Bildung und Bildungsreformen genauer zu untersuchen. Konkret geht es darum herauszufinden, woher die Wissensbasis der Expertise dieser einflussreichen Organisationen stammt. Nutzen sie Ergebnisse aus aktueller Forschung oder wird sich wiederholt auf Forschungsergebnisse aus den eigenen Reihen bezogen bzw. werden nur wenig zentrale Dokumente genutzt? Diese Forschungsarbeit ist angebunden an das SFB-Teilprojekt A05 Die globale Entwicklungsdynamik von Inklusivität und Leistungsumfang staatlicher Bildung, das von Kerstin Martens und Michael Windzio geleitet wird.

Der DSC Seed Grant

Mit dem DSC Seed Grant werden Vorhaben gefördert, die zur Vernetzung von Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Universität Bremen beitragen und so den Grundstein für interdisziplinäre Forschungsprojekte im Kontext von Data Science legen. Das übergeordnete Ziel des DSC Seed Grant ist es, exzellente Forschung im Bereich Data Science voranzutreiben. Die Fördersumme beträgt in der Regel bis zu 2.500 EUR pro Antragssteller:in.


Kontakt:
Dr. Helen Seitzer
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57065
E-Mail: seitzer@uni-bremen.de

Prof. Dr. Alexandra Kaasch
Prof. Dr. Alexandra Kaasch
Die Professorin für deutsche und transnationale Sozialpolitik spricht dort über die Rolle von Sozialsystemen in globalen Krisen, den Transfer von Ideen und Erkenntnissen über Grenzen hinweg und von der Wissenschaft in die Politik.

Alexandra Kaasch ist Professorin an der Universität Bielefeld und seit Anfang des Jahres Mitglied im SFB 1342: Sie leitet mit Kerstin Martens und Ewa Kaminska-Visser das Teilprojekt B12 Krisenmanagement in der Covid-19-Pandemie durch Internationale Organisationen.

In dem Podcast, der im Umfeld des SFB 1288 "Praktiken des Vergleichens" entstanden ist, erläutert Kaasch, welchen Fragen sie in ihrem Forschungsprojekt nachgehen: "Wir untersuchen, welche Empfehlungen Internationaler Organisationen ähnlichen Ländern in verschiedenen Teilen der Welt geben in Bezug auf die Corona-Pandemie und ihre Folgen. Uns interessiert: Übersetzt sich das Soziale, das wir in den globalen Diskursen sehen, auch regional in den Versuchen, mit der Krise und den jeweiligen Problemlagen umzugehen? Dabei vergleichen wir auch Internationjale Organisationen miteinander. Empfehlen sie das Gleiche? Welche Schwerpunkte legen sie? Wo unterscheiden sie sich, wo streiten sie? Und wie gestalten sie die Zusammenarbeit mit den Staaten?"

Mit Blick auf Deutschland konstatiert Kaasch, dass die sozialpolitischen ausgaben so hoch sind wie noch nie. "Es macht mit Blick auf die Staatsfinanzen und den Arbeitsmarkt aber durchaus Sinn, in einer Wirtschaftskrise für eine gewisse Zeit in Sozialmaßnahmen zu investieren, um im Anschluss an die Krise eine stabile Situation zu haben." Deutschland bleibe so im Bereich nahe der Vollbeschäftigung. Dagegenrechnen müsse man aber den wachsenden Schuldenberg, der von einer alternden Bevölkerung abgetragen werden muss. Die Frage sei: Bis zu welchem Punkt ist die Gleichung noch positiv? "Bei Corona werden wir, glaube ich, an den Punkt kommen [und fragen]: Wie lange können wir uns das noch leisten, geht es jetzt noch?"

Krisen wie die Corona-Pandemie und ihr weiteren Folgen können laut Kaasch genutzt werden, bislang verborgene Schwachstellen (sozial-)politischer Systeme zu erkennen, um sie im Anschluss an die Krise zu beseitigen: "building back better", wie Kaasch es nennt. "Ein Beispiel ist die Lehre an Hochschulen. Wir hatten das bewährte Lehrmodell vor der Pandemie [fast ausschließlich Präsenslehre], wir sehen die Anpassung in der Krise [fast ausschließlich digitale Lehre], und es gibt den Wunsch, beides zu vereinen zu einer besseren Lehre in der Zukunft." Noch müsse man zwar klären, wie das genau aussehen soll und wie wir erkennen, was tatsächlich am besten ist. Aber die Situation zeige, dass an dem oft gebrauchten Satz „Krisen beinhalten Chancen“ durchaus etwas dran sei. "Denn in Krisen lernen wir etwas über die Verletzlichkeit bestehender Systeme und Gruppen."

Den gesamten Podcast (in deutscher Sprache) finden Sie hier:
Praktisch Theoretisch #35: "Starke Gesundheitssysteme helfen in jeder Krise" - von der Wirtschafts- bis zur Coronakrise


Kontakt:
Prof. Dr. Alexandra Kaasch
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Fakultät für Soziologie
Universitätsstraße 24
33615 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-2427
E-Mail: alexandra.kaasch@uni-bielefeld.de

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