Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik": Zusammenfassungen aktueller Forschungsergebnisse, Hinweise auf Veröffentlichungen, Ergebnisse von Veranstaltungen und weiteres aus den Teilprojekten.


(c) Maximilian Hohmann
(c) Maximilian Hohmann
Neuigkeiten über Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik

Der Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" ist sowohl auf Bluesky als auch auf Mastodon und X vertreten. Auf diesen Kanälen sind stets die aktuellsten Neuigkeiten rund um den SFB 1342 zu finden.

Darüber hinaus empfehlen wir den Blog Social Policy Worldwide des SOCIUM Forschungszentrums für soziale Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen.


Kontakt:
Dr. Maximilian Hohmann
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57058
E-Mail: hohmann@uni-bremen.de

(c) Felix Lanver
(c) Felix Lanver
Donnerstag, 19.02.2026, 14 Uhr, Universität Bremen

Am 19. Februar 2026 fand die Verteidigung der Dissertation "The Expansion of Unemployment Insurance in the Global South, 1980-2019" von Felix Lanver statt. Von Mai 2022 bis Dezember 2025 war er im Projekt A02 "Globale Entwicklungsdynamiken und Bestimmungsfaktoren der Inklusivität und des Leistungsumfangs der Arbeitsunfall-, Arbeitslosen- und Altersrentenversicherung" beschäftigt. Die Supervisoren seiner Arbeit waren Prof. Dr. Herbert Obinger und Dr. Nate Breznau.

Abstract:

This dissertation is the result of a data collection effort that maps the development of unemployment insurance (UI) in the Global South between 1980 and 2019. Based on a novel dataset compiled for this study, it documents reforms, coverage rates, and benefit generosity across 40 late-adopting countries. The analysis identifies a clear trend of UI expansion over the observed period. To explain this development, I examine the determinants of UI expansion along three dimensions: policy enactment, practical implementation, and benefit design. Across all analyses, democratization consistently emerges as the main driver of expansion. Furthermore, economic conditions and government ideology impact UI development under certain conditions. By introducing new data and testing established theories in an understudied policy domain, the study advances research on welfare state development in the Global South beyond typical social policy schemes such as pension and health care. This dissertation contributes to the research by (1) providing novel data on UI generosity, (2) mapping and describing the development and expansion of UI in 40 Global South economies, (3) identifying determinants of UI expansion and (4) integrating UI into the general research on welfare state expansion in the Global South.

(c) Frontiers in Sociology
(c) Frontiers in Sociology
Frontiers in Sociology

Prof. Dr. Irene Dingeldey und Andrea Schäfer haben einen Artikel zum Normalarbeitsverhältnis und Segmentierungspraktiken in der Automobilindustrie in Südafrika in "Frontiers in Sociology" veröffentlicht. Sie gehörten zum Team des Teilprojekts A03 "Welten der Arbeit: Inklusivität und Leistungsumfang von Arbeitsrecht" aus der zweiten Phase des SFB 1342 (2022-2025).

Link: [Frontiers | Standard employment and segmentation practices within the automotive industry in South Africa]

Durch die Konzentration auf Segmentierungspraktiken in einem Automobilproduktionscluster in Südafrika konnte ein detailliertes Bild eines spezifischen industriellen Arbeitsmarktes im globalen Süden gezeichnet werden. Im Zentrum standen Beschäftigungssicherheit und -qualität, wobei verschiedene Beschäftigungsformen, Lohnniveaus und Arbeitszeiten berücksichtigt wurden. Um diese Praktiken in Tarifverhandlungen und auf Unternehmensebene zu erklären, wurden die Theorien zu globalen Produktionsnetzwerken sowie der Arbeitsmarkt-Segmentierungsansatz verknüpft, da letzterer das nationale Arbeitsrecht, Tarifverhandlungssysteme, aber auch die Machtressourcen verschiedener Akteure in den Vordergrund stellt. Unter Verwendung eines deduktiven qualitativen Designs haben wir 17 halbstrukturierte Interviews, die im Jahr 2023 geführt wurden, einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Diese wurde durch quantitative Daten für den Zeitraum 2022 bis 2025 zu Arbeitsnormen und Tarifverträgen ergänzt.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass trotz des Vorhandenseins eines universalistischen Arbeitsrechtssystems die Machtasymmetrien zwischen den Unternehmen entlang der Lieferkette in Verbindung mit einer zweigeteilten Verhandlungsstruktur des Tarifsystems maßgeblich die Segmentierung der Arbeitsbedingungen beeinflussen. Dabei werden die Machtasymmetrien zwischen den Unternehmen im Verhältnis zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern entlang der Lieferkette reproduziert, so dass ein spezifisches Segmentierungsmuster entsteht, bei dem Entlohnungs- und Beschäftigungsbedingungen bei den meisten Zulieferfirmen deutlich schlechter sind als bei den Originalausrüstungshersteller (OEMs).

Kontakt:

Prof. Dr. Irene Dingeldey
Institut für Arbeit und Wirtschaft (iaw)
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-61710
E-Mail: dingeldey@uni-bremen.de 

Andrea Schäfer
Universität Bremen
Tel: +49 421 218-60351
E-Mail: andrea.schaefer@uni-bremen.de

(c) World Development/ScienceDirect
(c) World Development/ScienceDirect
A Systematic Review of Causes, Consequences, and Policy Responses

Von Dr. Keonhi Son und Dr. Aysegul Kayaoglu aus dem Projekt A06 "Familienpolitik: Sozioökonomische Outcomes und Policy-Lernen" wurde kürzlich ein Artikel im Journal "World Development" veröffentlicht. Im Fachartikel stellen sie die in der Arbeitsökonomie verbreitete Auffassung infrage, dass Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausschließlich in Ländern mit hohem Einkommen auftreten, in denen viele Frauen im formellen, sozialversicherungspflichtigen Sektor beschäftigt sind. Dieser Beitrag beinhaltet die ersten Forschungsergebnisse aus der Phase III, welche das Teilprojekt aus dem Projektantrag entwickelt hat.

Hidden work-family challenges in the low- and middle-income countries: a systematic review of causes, consequences, and policy responses [https://doi.org/10.1016/j.worlddev.2026.107349]

Abstract:

Work–family challenges are a major barrier to gender equality and contribute to the intergenerational reproduction of inequalities by undermining child development from the earliest stages of life. In low- and middle-income countries (LMICs), however, these tensions remain poorly captured by prevailing metrics, data, and frameworks. Drawing on a systematic review of qualitative and quantitative studies published between 2000 and 2024, this article shows that motherhood penalties in LMICs are expressed through poverty-driven sectoral shifts into lower-quality jobs, heightened time poverty and what we term a work-family trade-off, where maternal employment in precarious conditions is associated with worse child health and developmental outcomes. We synthesize evidence on how micro-, meso- and macro-level factors jointly shape these patterns and highlight a “flexibility trap”: informal and agricultural jobs that appear compatible with caregiving in theory often deepen work-family tensions in practice. We then review empirical evidence on three family policy domains (i.e., paid leave, cash transfers, and early childhood education and care (ECEC)) showing that ECEC most consistently improves both women’s employment quality and child outcomes, while cash transfers primarily ease poverty-driven labor responses and paid leave yield mixed effects in high-informality settings. Building on these findings, we develop a conceptual framework that locates “poverty-driven work-family challenges” at the center of LMIC experiences. The review concludes with design principles for family policies and a research agenda that better captures hidden work-family tensions in LMICs.


Kontakt:
Dr. Aysegul Kayaoglu
Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung (MZES)
A5, 6
68159 Mannheim
E-Mail: ayseguel.kayaoglu@uni-mannheim.de

Dr. Keonhi Son
Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung (MZES)
A5, 6 (Gebäudeteil A)
68159 Mannheim
Tel.: +49 621 181-2803
E-Mail: son@uni-mannheim.de

(c) Nutthaseth Vanchaichana
(c) Nutthaseth Vanchaichana
Wahlen des Sprechers, der stellvertretenden Sprecherin sowie Mitgliedern des Vorstands und des Gleichstellungsgremiums

Zur Konstituierung und organisatorischen Besetzung der wichtigsten Ämter fand am 06.02.2026 die erste Mitgliederversammlung des SFB 1342 in der dritten Förderphase (2026-2029) als Online-Veranstaltung statt. Dabei wurden nicht nur der neue Sprecher und die neue stellvertretende Sprecherin, sondern auch Mitglieder des Vorstands sowie des Gleichstellungsgremiums neu gewählt.

Nach der Begrüßung und den Berichten über aktuelle Neuigkeiten wurden Prof. Dr. Markus Tepe als neuer Sprecher und Prof. Dr. Sarah Berens als neue stellvertretende Sprecherin des SFB 1342 einstimmig gewählt. Darüber hinaus zählen neben den beiden auch Prof. Dr. Sophia Hunger, Prof. Dr. Herbert Obinger und Prof. Dr. Cornelius Torp zum aktuellen Vorstand. Auch diese Wahlen fanden jeweils ein einstimmiges Ergebnis.

Darüber hinaus wurden die professoralen Mitglieder des Gleichstellungsgremiums des Sonderforschungsbereichs ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt. Zu diesen zählen Prof. Dr. Wiebke Schulz und Prof. Dr. Ivo Mossig sowie Prof. Dr. Sarah Berens und Prof. Dr. Tobias ten Brink.

Der SFB 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" wird von einem Vorstand geleitet, den alle Mitglieder wählen. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit und ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Im Vorstand nimmt der Sprecher die Aufgaben der Verwaltung und der Geschäftsführung wahr. Der stellvertretende Sprecher und die Vertretung der Teilprojektleitenden widmen sich stärker der inhaltlichen Koordination der Teilprojekte untereinander und dem zentralen Datenbank-Teilprojekt.

[Hier] sind die Mitglieder des SFB-Vorstands sowie weiterführende Informationen zu finden.

Das Gleichstellungsgremium gehört dem Vorstand des SFB mit beratender Stimme an und berät bei allen Einstellungsvorgängen am SFB 1342. Das Gremium setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit und die verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein und informiert und berät alle Mitglieder des SFBs zu diesen Themen. Zudem halten die Mitglieder des Gremiums Kontakt zu den Gleichstellungsnetzwerken an der Universität Bremen.

[Hier] sind die Mitglieder des Gleichstellungsgremiums sowie weiterführende Informationen zu finden.


Kontakt:
Prof. Dr. Markus Tepe
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58520
E-Mail: markus.tepe@uni-bremen.de

(c) Maximilian Hohmann
(c) Maximilian Hohmann
05.02.2026

Die diesjährige Jahrestagung des SOCIUM - Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik - fand am 05.02.2026 in der Rotunde im Cartesium an der Universität Bremen statt. Im Mittelpunkt des kollegialen Austausches stand die gegenseitige Berichterstattung über aktuelle Forschungsergebnisse und strategische Vorhaben. Zu den beteiligten Institutionen zählten neben dem SOCIUM unter anderem der SFB 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" und das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS).


Kontakt:
Dr. Maximilian Hohmann
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57058
E-Mail: hohmann@uni-bremen.de

(c) Patrick Pollmeier
(c) Patrick Pollmeier
Förderphase 2026-2029

Mit dem Start des neuen Jahres beginnt für den Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" die dritte und damit abschließende Phase. Für den Zeitraum vom 01. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2029 wurde ein fortführendes Forschungsprogramm erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die sozioökonomische Wirksamkeit von Sozialpolitik in Bezug auf die Verbesserung der sozialen Bedingungen und die Förderung der politischen Integration.

[Hier] ist das Forschungsprogramm sowohl in einer kurzen Übersicht, als auch in detaillierter Ausführung zu finden. Dieses knüpft an die beiden vorangegangenen Phasen I (2018-2021) und II (2022-2025) an.

Darüber hinaus sind alle 13 Teilprojekte der dritten Förderphase von 2026 bis 2029 [hier] aufgelistet. Zum aktuellen Zeitpunkt sind mehrere Stellen ausgeschrieben, um die Teams zu vervollständigen (Bewerbungsfrist: 14. Januar 2026). [Stellenausschreibungen]

Weiterführende Informationen zum SFB 1342 und Kontaktdaten sind [hier] zu finden.


Kontakt:
Dr. Irina Wiegand
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58508
E-Mail: irina.wiegand@uni-bremen.de

(c) Adobe Stock
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Offene Stellen - Universität Bremen

Der Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" stellt Personal für die dritte Phase ein. Diese letzte Förderphase wird von Januar 2026 bis Dezember 2029 für volle vier Jahre laufen.

Die folgenden Stellen waren ausgeschrieben:

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Informationsinfrastrukturprojekt (INF)

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Teilprojekt B13 "Wohlfahrtsstaaten und Protest: Die Auswirkungen von Sozialpolitik auf Protestmobilisierung auf dem afrikanischen Kontinent"

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Teilprojekt B14 "Sozial motiviertes Denken in der Beurteilung von Sozialpolitik"

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Teilprojekt B 15 "Unter globalem Schock: Die Wirkung von Sozialpolitik in Großbritannien, Chile und Deutschland, 1970-2000"

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Teilprojekt B 15 "Unter globalem Schock: Die Wirkung von Sozialpolitik in Großbritannien, Chile und Deutschland, 1970-2000"

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Doc (w/m/d) im Teilprojekt B 15 "Unter globalem Schock: Die Wirkung von Sozialpolitik in Großbritannien, Chile und Deutschland, 1970-2000"

Bewerbungsfrist: 14.01.2026


Kontakt:
Dr. Irina Wiegand
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58508
E-Mail: irina.wiegand@uni-bremen.de

(c) Maximilian Hohmann
(c) Maximilian Hohmann
Pressemitteilung (21.11.2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" in einer dritten Phase für weitere vier Jahre bis Ende 2029. Insgesamt stehen über neun Millionen Euro zur Verfügung, um die zwölfjährige Forschungsagenda erfolgreich abzuschließen.

Der Bewilligungsausschuss für Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat am 21. November 2025 bekannt gegeben, den SFB 1342 für weitere vier Jahre mit über neun Millionen Euro zu fördern. Die dritte Förderphase beginnt am 1. Januar 2026.

"Wir freuen uns sehr über diesen großen Erfolg unserer Universität und ihrer Partnerinstitutionen", sagt Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen. "Der SFB 1342 hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einer renommierten Institution etabliert, die nun weitere vier Jahre einen wichtigen Beitrag in ihrem interdisziplinären Forschungsfeld leisten kann."

Sonderforschungsbereiche gehören zu den größten und bedeutendsten Forschungsverbünden, welche die DFG fördert. Am SFB 1342, der seine Arbeit 2018 aufgenommen hat, sind neben dem SOCIUM als Ankerinstitut weitere Forschungsinstitute und -einrichtungen der Universität Bremen, der Constructor University Bremen, der Universität Bielefeld, der Universität Marburg, der Universität Bamberg, der Universität Mannheim und der Universität Duisburg-Essen beteiligt. Darüber hinaus zählen auch mehrere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie etwa die Forschungsstelle Osteuropa und das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) dazu.

In zukünftig 13 Teilprojekten erforschen rund 80 Wissenschaftler*innen aus Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte, Geographie, Rechtswissenschaft und Informatik die weltweite Wirksamkeit staatlich verantworteter Sozialpolitik. Aus den zwei Förderphasen sind bislang hunderte Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften mit Begutachtungsverfahren, in Form von Monographien, in Sammelbänden und Policy-Briefs entstanden.

In zwei Projektbereichen wird in der ab Januar 2026 beginnenden dritten Phase der Frage nachgegangen, wie Sozialprogramme zur Verbesserung sozialer Lebensbedingungen beitragen und politische Integration fördern. Im Bereich A untersuchen sechs Teilprojekte, wie sich Sozialpolitik weltweit auf soziale und politische Strukturen auswirkt. Im Bereich B analysieren sechs weitere Teilprojekte die gesellschaftlichen und politischen Folgen sozialpolitischer Maßnahmen in ausgewählten Ländern und Weltregionen. Im Informationsinfrastruktur-Projekt (INF) wird das Global Welfare State Information System (WeSIS) weiter ausgebaut. Das webbasierte, interaktive System ging bereits in der zweiten Förderphase online und steht seither Forschenden und der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung.

Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Markus Tepe
Universität Bremen
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Telefon: +49 421 218-58520
E-Mail: markus.tepe@uni-bremen.de


Kontakt:
Dr. Maximilian Hohmann
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 3
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-57058
E-Mail: hohmann@uni-bremen.de

(c) Dario Landau
(c) Dario Landau
27. November 2025, 13:00-14:00 Uhr (MEZ)

Dr. Gulnaz Isabekova-Landau, Postdoktorandin im Sonderforschungsbereich 1342, wird als eine von zwei Diskutanten am Webinar "Paneldiskussion zu sozialen Determinanten von Tuberkulose" auftreten. Sie gehört zum Projekt B06 "Rohstoffboom und Sozialpolitik in autoritären Regimen. Mittel strategischer Machtsicherung?".

Das Webinar findet am 27. November 2025 von 13:00 bis 14:00 Uhr (MEZ) statt. Es wird von der European Respiratory Society, einer der führenden medizinischen Organisationen im Bereich der Lungen- und Atemwegserkrankungen, und UNITE4TB, einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die sich der Entwicklung wirksamerer Behandlungsschemata und Medikamente zur Bekämpfung der medikamentenresistenten Tuberkulose widmet, organisiert.

Das Webinar konzentriert sich auf globale Gesundheitsgerechtigkeit und Strategien zur Tuberkulosebekämpfung, indem es zu einem besseren Kenntnisstand und einer gezielteren Bekämpfung der häufigsten sozialen Determinanten von Tuberkulose beiträgt, darunter Armut, schlechte Wohnverhältnisse und Unterernährung. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung bei der European Respiratory Society.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://channel.ersnet.org/media-114799-panel-discussion-on-social-determinants-of-tuberculosis-a-global-perspective-27-november-2025


Kontakt:
Dr. Gulnaz Isabekova-Landau