Aktuelles

Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik": Zusammenfassungen aktueller Forschungsergebnisse, Hinweise auf Veröffentlichungen, Ergebnisse von Veranstaltungen und weiteres aus den Teilprojekten.

Prof. Dr. Kiran Klaus Patel
Prof. Dr. Kiran Klaus Patel
Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische und Globale Geschichte an der Universität Maastricht, diskutiert sein Buch "The New Deal: A Global History" mit Mitgliedern des SFB 1342.

Zwei Jahre ist es nun schon her, dass Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische und Globale Geschichte an der Universität Maastricht, sein Buch "The New Deal: A Global History" veröffentlicht hat. Dennoch war Patel am Mittwoch gern bereit, es mit Mitgliedern des SFB 1342 zu diskutieren. Mit einem gewissen zeitlichen Abstand auf die eigene Arbeit zu schauen und darauf, wie es von Kolleginnen und Kollegen aufgenommen wurde, sei sehr aufschlussreich.

Worum geht es also in Patels Buch, dessen Entstehen auf einen Abend in einer Züricher Bar zurückgehen soll, in der Sven Beckert ("Empire of Cotton") und Kiran Klaus Patel zusammensaßen, tranken, diskutierten, und an dessen Ende Patel mit der Idee nach Hause ging, den Mythos des New Deal für eine von Beckert herausgegebene Buchreihe kritisch unter die Lupe zu nehmen? "Das Ziel war, die amerikanische Geschichte anders zu schreiben", sagt Patel heute, "eine Alternative zur traditionellen Geschichtsschreibung zu liefern." Der New Deal, der zeitlich zwischen den Globalereignissen Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg eingebettet war ("sandwiched between", wie Patel es so schön nannte), wird in den USA traditioneller Weise als rein nationalstaatliche Angelegenheit interpretiert. Patel zeigt in seinem Buch, dass die USA mit ihren Wirtschafts- und Sozialreformen keineswegs eine Ausnahme bilden oder gar autark agierten. Es gab damals sehr ähnliche Entwicklungen in vielen anderen Ländern: "Und die USA lagen mit dem New Deal in dem Spektrum der Handlungsoptionen sogar ziemlich in der Mitte", sagt Patel. Der New Deal sei also mitnichten originell gewesen, gleichwohl sei er – trotz seiner Mittelmäßigkeit – ein "game changer" gewesen, der den Grundstein gelegt habe für die Führungsrolle und internationale Dominanz der USA in der Nachkriegszeit.

Der New Deal war kein autarkes Werk der Regierung Roosevelts, sondern entstand unter Einfluss internationaler Beziehungen, die Patel in seinem Buch dokumentiert. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die US-Regierung berieten, hatten zuvor in Europa studiert. Zudem wurden Experten und Expertinnen für Sozialpolitik aus Europa eingeladen, um ihre Ansichten und Erfahrungen zu präsentieren. Unter ihnen seien Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewesen, vor allem aus Schweden, die zuvor in den USA studiert und somit genau gewusst hätten, wie sie ihre Ideen in Washington erfolgreich verkaufen konnten.

Die USA übernahmen die sozial- und wirtschaftspolitischen Programme anderer Staaten natürlich nicht komplett: Sie suchten sich aus dem Portfolio der sozialpolitischen Möglichkeiten ihnen passend erscheinende Elemente heraus ("selective adaptation"). Im Ergebnis führte dies zum Social Security Act in den USA, der sich hauptsächlich an weiße männliche Arbeiter wandte – ganz ähnlich wie in den meisten europäischen Staaten.

Nachdem Patel die wichtigsten Argumente seines Buchs vorgestellt hatte, kam in der Diskussion die Frage aus, warum die USA gewisse sozial- und wirtschaftspolitische Elemente, vor allem aus Europa, übernommen hatten, erfolgsversprechende Varianten aus anderen Weltregionen (z.B. Lateinamerika und Japan) aber nicht. Patel erklärt dies vor allem mit zwei Argumenten: Zum einen hätten hier bestehende, etablierte Verbindungen und Netzwerke der Akteure aus Politik und Wissenschaft gegriffen; zum anderen habe die Vorstellung der Verwandtschaft zwischen den USA und Europa eine große Rolle gespielt, die auch rassistische Elemente aufwies: Die Entscheider lebten in einer weißen, eurozentristischen Welt.

Die USA scheuten sich damals nicht, auch Diktaturen bis hin zu Nazi-Deutschland auf geeignete sozial- und wirtschaftspolitische Programme zu untersuchen. Patel erklärt dies mit der damals verbreiteten modernistischen Annahme, dass sich politische Programme und Instrumente von der Ideologie eines Staates trennen ließen.

Weshalb er bei seiner Analyse des New Deal die Frage der Macht nicht oder nur begrenzt berücksichtigt habe, wurde Patel gefragt. Patel antwortete darauf, dass er dies bewusst getan habe, weil sonst die internationalen Beziehungen und Einflüsse auf den New Deal, die den Kern seines Buches darstellen, nicht genügend Raum bekommen hätten.

Im Abstand von nun zwei Jahren seit Erscheinen merkte Patel selbstkritisch an, dass sein Buch den New Deal und seine Entstehung nicht abschließend und vollumfassend erklärt. Die quantitative Dimension der Analyse sei nicht ausreichend, zudem habe nicht nur der New Deal selbst, sondern auch Patels eigene Arbeit einen europäischen Bias: Die asiatischen Einflüsse beispielsweise könnten noch eine wesentlich stärkere Berücksichtigung finden, ebenso wie die Rolle der lokalen Verwaltungen und der US-Bundesstaaten.

Einige Impressionen von unserer "International Conference on Global Dynamics of Social Policy" am 25. und 26. Oktober 2018 in Bremen.

Die Galerie mit Fotos von den beiden Konferenztagen finden Sie auf der Flickr-Seite des SFB 1342.


Kontakt:
Philipp Jarke
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58573
E-Mail: pjarke@uni-bremen.de

Prof. Armando Barrientos während seines Eröffnungsvortrags.
Prof. Armando Barrientos während seines Eröffnungsvortrags.
170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 35 Nationen trafen sich zur ersten Konferenz des Sonderforschungsbereichs 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" an der Universität Bremen.

Weltweit gibt es eine unvorstellbar große Vielfalt sozialpolitischer Programme mit unterschiedlichsten Reichweiten und Finanzierungsquellen. Und dieser sozialpolitische Kosmos ist ständig in Bewegung. Auf der Konferenz des SFB 1342 gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren 85 Präsentationen und drei Keynotes der Frage nach, wie das Zusammenspiel von innenpolitischen und internationalen Einflüssen die Sozialpolitik weltweit bestimmt. International führende Forscherinnen und Forscher präsentierten ihre Thesen und Erkenntnisse: u. a. Prof. Armando Barrientos von der University of Manchester, Prof. Nicola Yeates von der Open University und Prof. Mitchell Orenstein von der University of Pennsylvania.

Barrientos zeigte in seiner Rede, dass sich in Ländern mit geringem bis mittlerem Einkommen (low and middle income countries) seit einiger Zeit die Ausgaben für Sozialhilfe deutlich erhöht haben. Klassische Theorien des Wohlfahrtstaats liefern laut Barrientos keine schlüssige Erklärung dieser Entwicklung.

Yeates legt in ihrer Keynote großen Wert darauf, dass die wissenschaftliche Analyse von Sozialpolitik deren Geschichte genau im Auge behalten sollte, während Orenstein sein Vorhaben skizzierte, einen Social Impact of Transition Index zu entwickeln, mit dem die sozialen Folgen des Übergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft in der postsowjetischen Region mess- und vergleichbar gemacht werden sollen.

Die Konferenz war geprägt von einer äußerst kollegialen Arbeitsatmosphäre, in der der Referenten konstruktives Feedback zu ihren Papern und Präsentationen erhielten. Am Abend des ersten Konferenztages wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem in der Bremischen Bürgerschaft von der Wissenschaftssenatorin der Freien Hansestadt Bremen Prof. Dr. Eva Quante-Brandt empfangen.

Diese Konferenz war ein erster Meilenstein für den Sonderforschungsbereich "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik", dessen zentrales Anliegen ist, das Global Welfare State Information System (WeSIS) zu entwickeln: einen interaktiven Welt-Sozialpolitik-Atlas, mit dem sich die Entwicklung von Sozialpolitik analysieren und visualisieren lässt - von 1880 bis zu Gegenwart und auf beliebigen Maßstabsebenen. Der Welt-Sozialpolitik-Atlas WeSIS soll in einigen Jahren nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der breiten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen
Das detaillierte Konferenzprogramm zum Download.


Kontakt:
Philipp Jarke
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 421 218-58573
E-Mail: pjarke@uni-bremen.de

Für den SFB 1342 sucht die Universität Bremen im Teilprojekt "Transformation von Gesundheitssystemen in Mittel- und Osteuropa" einen studentischen Mitarbeiter bzw. eine studentische Mitarbeiterin.

Stellenangebot für Masterstudierende Public Health/Sozialpolitik/Politikwissenschaften:

Studentische Mitarbeiter/innen für den Sonderforschungsbereich 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik"

Für den neuen SFB 1342 sucht die Universität Bremen im Teilprojekt B08 "Transformation von Gesundheitssystemen in Mittel- und Osteuropa" einen studentischen Mitarbeiter/eine studentische Mitarbeiterin.

Aufgabenfelder

  • Mitarbeit bei der Aufbereitung und Veröffentlichung von Forschungsergebnissen
  • Unterstützung bei der Datenerfassung, -eingabe, und -auswertung
  • Literaturrecherche
  • Unterstützung bei der Erstellung von Lehrmaterialien
  • Pflege von Dokumentationssystem und Website
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Workshops

 

Anforderungen

Erwünscht sind:

  • Vorkenntnisse bzw. Interesse an gesundheitspolitischen Fragestellungen, auch international, sowie an der Erhebung und Bearbeitung quantitativer und qualitativer Forschungsdaten
  • Sicherheit im Umgang mit den gängigen MS Office Anwendungen
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Englischkenntnisse

 

Wir bieten eine kollegiale Arbeitsatmosphäre sowie die Möglichkeit zur Anwendung und Weiterentwicklung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten.

Die Arbeitszeit beträgt 30 Stunden monatlich. Arbeitsort ist das SOCIUM, Mary-Somerville-Straße 5. Eine Einstellung erfolgt frühestens zum 01.02.2019 für die Dauer von vorerst 3 Monaten (mit Verlängerungsmöglichkeit). Die Vergütung erfolgt nach den üblichen Sätzen an der Universität Bremen.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne die Leiterin des Teilprojektes:

Dr. Ewa Kaminska-Visser
E-Mail: m.e.kaminska@uni-bremen.de
Tel: +49(421) 218-58639

Bei Interesse schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail bis zum 30.11.2018 an die Teilprojektleiterinnen oder per Post an:

Universität Bremen
SFB 1342 - SOCIUM
Mary-Somerville-Str. 5
28359 Bremen

Alex Nadège Ouedraogo, Doktorandin in Teilprojekt B09, war vier Wochen im Senegal. In Dakar und Casamance recherchierte sie zum Thema ihrer Doktorarbeit: Sozialpolitik in Bezug auf Ernährungssicherheit.

Nadège, du bist kürzlich von einer Forschungsreise zurückgekehrt. Wo warst du genau?

Ich war in Dakar und Ziguinchor, einer Stadt im Süden Senegals, in der einige Jahre lang Konflikte herrschten. Aber jetzt scheint alles ruhig zu sein.

Was war der Zweck deiner Reise?

In der ersten Woche war ich an einer Summer School in Dakar, die vom Council for the Development of Social Science Research in Africa (CODESRIA) und dem Centre for African Studies Basel (CASB) organisiert wurde. Das Thema war: "African Studies and Africanists: Whence the Gaze?". Da meine Eltern aus Burkina Faso stammen, interessiere ich mich sehr für die Zusammenarbeit mit afrikanischen Wissenschaftlern in Afrika. Es war großartig, mit Doktoranden vom afrikanischen Kontinent umgeben zu sein. Ich habe viel über die Arbeit an der Promotion und über Forschung in Afrika gelernt. Danach blieb ich eine weitere Woche in Dakar, um Informationen zu Archiven zu sammeln und persönliche Netzwerke aufzubauen. In der dritten Woche bin ich in den Süden gereist, um die Region zu erkunden und kennenzulernen, und kam für die letzte Woche nach Dakar zurück. Die letzten drei Wochen meiner Reise standen in direktem Zusammenhang mit meiner Doktorarbeit und der Forschung in unserem B09-Projekt, während es in der ersten Woche eher darum ging, Forscherin im afrikanischen Kontext zu sein.

Worum geht es in deiner Forschung?

In unserem Projekt B09 arbeiten wir zur Sozialpolitik in Afrika, und in meinem Fall geht es um die Sozialpolitik mit Bezug zu Ernährungssicherheit. Die Reise in den Senegal hat mir sehr geholfen, einen spezielleren und originelleren Blickwinkel zu finden, aus dem ich meine Forschung angehen kann.

Inwiefern hat dir die Reise da geholfen?

Ich habe vor Beginn meiner Recherchereise keine Termine für Interviews vereinbart. Ich wollte mir einen ersten Eindruck davon verschaffen, was auf lokaler Ebene vor sich geht. Ich wollte nicht sofort an die Regierung oder NGOs herantreten, sondern mich Menschen aus der der lokalen Bevölkerung treffen und mit ihnen sprechen. Das habe ich auch gemacht.

Konntest du bereits Informationen oder Daten sammeln, die du für deine Forschung verwenden kannst?

Keine konkreten Daten. Aber ich weiß jetzt, in welche Richtung ich meine Forschung gehen soll. Es hat mir sehr geholfen, mit vielen Leuten vor Ort zu sprechen, mit ihnen auf dem Markt zu sitzen. Ich habe auch einige Haushalte von Leuten besucht, die ich kennengelernt habe. Ich habe mit den Menschen darüber gesprochen, was sie über Sozialpolitik denken und was sie für sie bedeutet. Dabei habe ich festgestellt, dass die meisten von ihnen diese Begriffe gar nicht verwenden. Es ergibt für sie keinen Sinn. Die meisten von ihnen verwenden den Begriff Public Policy. Diese erste Erkundungsreise hat mir geholfen, eine bestimmte Position einzunehmen und mir und ein bestimmtes Vokabular anzueignen. Mir wurde auch klar, dass Ernährungssicherheit für die Einheimischen vom Zugang zu Nahrung abhängt: Zugang nicht im finanziellen Sinn, sondern eher in Bezug auf den Transport und lokale Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln. Die meisten Leute sagten mir, dass sie gerne bestimmte Lebensmittel kaufen würden, sie aber vor Ort nicht bekommen können. Oder dass diese Lebensmittel ausschließlich für den Export produziert werden. Es war interessant festzustellen, dass die Ernährungssicherheit eng mit der Verkehrsinfrastruktur und der Raumplanung verbunden ist.

Welche Sprache hast du mit den Menschen vor Ort gesprochen?

Französisch. Aber die meisten Menschen im Senegal sprechen Wolof, das ich nicht spreche. Das machte es etwas schwieriger, dass die Leute mich verstehen und umgekehrt. Aber meistens wurde ich von jemandem begleitet, der beim Übersetzen half, wenn die Leute nicht viel Französisch sprachen. Aber ich werde mein Bestes tun, um bald selbst etwas Wolof zu sprechen.

Was sind deine nächsten Schritte?

Jetzt muss ich das Exposé für meine Doktorarbeit schreiben. Dank der Recherchereise und der Literatur, die ich bislang gelesen habe, sollte das gut zu schaffen sein. Jetzt habe ich Ideen, wie ich meine Forschung durchführen möchte, und das Ganze ist fundierter, weil ich vor Ort im Senegal war.

Hast du bereits weitere Reisen geplant?

Wenn mein Exposé akzeptiert wird, möchte ich für eine längere Zeit in den Senegal zurückkehren. Zeit ist ein limitierender Faktor. Ich kann nicht all meine Arbeit hier in Bremen liegenlassen, aber es ist wirklich wichtig, dass ich bei meinem ethnographischen Forschungsansatz vor Ort im Land unterwegs bin und dort so lange wie möglich bleiben kann.


Kontakt:
Alex Nadège Ouedraogo
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien
Mary-Somerville-Straße 7
28359 Bremen
Tel.: +49 176 73 96 96 90
E-Mail: ouedraogo@uni-bremen.de

Das Team von Teilprojekt B05 in Dalian
Das Team von Teilprojekt B05 in Dalian
Das Team von Teilprojekt B05 war von der Chinese Association of Social Security zum 14. Internationalen Forum für Soziale Sicherheit "Social Security and State Governance" eingeladen worden.

Mitte September war das Team von Teilprojekt B05 von der CAOSS (Chinese Association of Social Security) zum 14. Internationalen Forum für Soziale Sicherheit "Social Security and State Governance" eingeladen, der größten Konferenz in der ostasiatischen Region über soziale Sicherheit und Sozialpolitik. Die Konferenz wurde von der ILO (Internationale Arbeitsorganisation), der FES (Friedrich Ebert Stiftung), dem KASP East Asia Research Committee, der JASP-Abteilung für Japan-Ostasien-Sozialpolitik und dem CAOSS organisiert.

Tobias ten Brink präsentierte die Agenda des CRC-Projekts als einen der Hauptvorträge, der sich mit der Forschung des CRC und dem Interesse des Projekts B05 an China beschäftigte. Das SFB-Projekt stieß sowohl bei chinesischen Wissenschaftlern als auch beim internationalen Publikum auf großes Interesse. Tao Liu vom Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen nahm als einer der Referenten an den Diskussionsrunden zur Zukunft des Sozialschutzes teil. Während der zweitägigen Konferenz traf sich das Teamprojekt B05 mit dem Präsidenten von CAOSS, Prof. Zheng Gongcheng an der Renmin University, über die zukünftige Zusammenarbeit in der Zusammenarbeit und Forschung. Teammitglied Armin Müller, Forschungsmitarbeiter Tong Tian und Yuxin Li von der Universität Duisburg-Essen nahmen ebenfalls teil. Die Konferenz in Dalian hat die Beziehungen von CRC zu Forschern aus der Region Ostasien intensiviert.


Kontakt:
Prof. Dr. Tobias ten Brink
SFB 1342: Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik, Research IV und China Global Center
Campus Ring 1
28759 Bremen
Tel.: +49 421 200-3382
E-Mail: t.tenbrink@jacobs-university.de